Leitfaden Deeskalation im Fußballkreis Bochum

Bildung einer Arbeitsgruppe im Kreis Bochum, bestehend aus:

B. Böning, J. Brelinger, T. Mennecke, und A.Zimmermann

 

Aufgaben dieser Gruppe „Task Force“:

  • Persönliche Gespräche mit auffällig gewordenen Vereinen führen.
  • Individuell -in Absprache mit dem Platzverein- die Zahl der Ordner festlegen , individuellen Maßnahmenkatalog festlegen (frühzeitige Umsetzung beachten).
  • Die Vereine sensibilisieren bei verbalen Entgleisungen von Zuschauern.
  • Hinweise auf „Risiko-Spiele“ den SR- Ansetzern geben; Ansprechpartner für die Vereine -auch Moderation zwischen den Vereinen, durchaus vor den Spielen.
  • In regelmäßigen Abständen soll ein Austausch zwischen den Staffelleitern und Schiedsrichter-Ansetzern stattfinden.
  • Direkte Gespräche mit Trainern und Betreuern führen
  • Sicherheitsstandard festlegen; die Broschüre aktualisieren (u.a. die Ansprechpartner), Kreismitarbeiter für  Kreisaufsichten  festlegen
  • Gezielte Ordnerschulungen durchführen (Aufenthalt vor, während und nach dem Spiel; bei größeren Veranstaltungen sind auch Springer zu stellen).         

 

Vorschläge/ Maßnahmen

  • Bei Turbulenzen kann der SR eine Unterbrechung veranlassen und nach Beruhigung ggfls. das Spiel fortsetzen.
  • Der SR soll erst dann das Spiel anpfeifen, wenn die Ordner sichtbar ihre Position eingenommen haben.
  • Ein probates Mittel ist Zuschauertrennung mit Flatterband
  • An den Gesprächen nehmen kreisseitig mind. zwei, aber nach Möglichkeit nicht mehr als drei Personen teil.
  • Nach jedem Gespräch soll ein Kurzprotokoll binnen einer Woche gefertigt werden.
  • Die Ordner bzw. Kreisaufsichten sind gut sichtbar –eventuell mit entsprechend markierter Weste „Kreisaufsicht“ oder “Kreismitarbeiter “ausgestattet.
  • Die Kommunikationswege zwischen den einzelnen Kreis-Ausschüssen bzw.  –Mitarbeitern ist zu verbessern; in diesem Zusammenhang sollen der Kreisvorsitzende, der Vorsitzende des FA und SRA über die Beschlüsse und getroffenen Maßnahmen zeitnah informiert werden.

 

Beschluss   

  • Aktuell keine Workshops mit den Vereinen.
  • Stattdessen wird ein „Monitoring“ der auffällig gewordenen Vereine durchgeführt mit der Möglichkeit, eventuelle Sanktionen wie z. B. das Ausrichtungsverbot von Relegation- bzw. Entscheidungsspielen, Ausrichtung und Teilnahme an den Hallenrunden einzuleiten.
  • Die Task Force trifft sich regelmäßig an den Sprechtagen im Haus Vocke, 18:30 Uhr und ggfls. zu besonderen Anlässen, eventuell dann aber telefonisch u.ä.
  • Über die beschlossenen Maßnahmen ist der Vorsitzende des Kreises wie auch der Kreisvorstand zu informieren.